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Spreu vom Weizen trennen

In einem Sack hat es überwintert.

Ehemals frisch aus unserem Garten, hat es geduldig gewartet bis die Zeit reif war.

Ich nehme eine Hand voll in meinen Korb.

Eine Hand voller Stroh, Spreu, Steinchen, Staub und Korn.

 

Die langen sperrigen Strohhalme nehme ich raus.

Dann halte ich den Korb in den Wind und fange an das Spreu hüpfen zu lassen... bewegen....

durch das Bewegen, leicht springen lassen und in die Luft halten fliegen die leichten SpreuTeilchen mit dem Wind davon.

Das Spreu ist so leicht, es fliegt, wunderschön befreit in die Welt hinaus. 

Ich gebe meinen Atem mit ins Spiel. Blase den restlichen Staub aus dem Korb.

Übrig bleibt der Weizen, er hat Substanz und Gewicht.

Ihn werde ich zu Brot weiterverarbeiten. Brot der Erde, des Windes....

 

Hol die sperrigen Strohhalme aus deinem Korb.

Alles was keine Energie mehr hat in deinem Leben, lass es mit dem Wind ziehen.

Denk daran auch noch den alten Staub raus zu blasen.

Das was wahrhaftig mit der Erde und dem Fluss des Lebens verbunden ist wird bleiben in deinem Korb.

Es wird deine Nahrung sein für diese Zeit bis zur neuen Ernte.

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