Ein Leben lang trage ich in mir ein Gefühl dafür dass Liebe frei sein sollte.
Dass Liebe ohne die Freiheit erstickt.
Viele Jahre habe ich es erforscht, und durfte erkennen dass die meisten Menschen unter "freier Liebe" eine freie oder schon fast wahllose Sexualität verstehen.
Dass Sexualität das einzige ist was ihnen dazu in den Sinn kommt.
In meinem Gefühl sollte konsequenterweise auch der Aspekt der Sexualität frei sein... das hatte ich verstanden... aber es wurde nur immer auf diesen Teilaspekt reduziert. Ich wurde oft und falsch verstanden. Verstand wohl mich selber gar nicht so genau.
Wenn ich mit einem Mann in Liebe war hatte ich kein Bedürfnis nach Sexualität mit einem Anderen, ich wollte mit meinem Liebsten in die Tiefe gehen.
Ich glaubte lange das sei "normal" und meinem Gegenüber geht es auch so wenn er mich liebt.
Ich wurde immer wieder verletzt und desillusioniert. Ich wollte niemanden was verbieten und meine Partner glaubten ich sein im Frieden damit.
Unterdessen habe ich gelernt mich einem Mann zu öffnen der aus Freiem Willen mit mir und nur mit mir sein will. Seit ich die TelegonieLöschung an mir selber erfahren habe und es an Menschen behandle, sehe ich auch was für stark ablenkende und verwirrende Energien mit im persönlichen Feld und im PaarTraum mitschwingen, wenn da noch andere Menschen mit ihm Boot sind.
Die eigene Ausrichtung ist stark gestört.
Ich hatte von freier Liebe gesprochen und meinte soviel mehr...
Liebe lässt frei, heisst für mich dass ich mich zu nichts und niemanden "verpflichte".
Wir gehen mit unseren Liebesverbindungen, meist völlig unbewusst, einen Handel ein mit ganz viel Kleingedruckten.
z.B steht da:
Du wirst mich nicht verletzten. Wir haben Beide unsere offenen Wunden und Baustellen und wir umschiffen diese grossräumig um ja nicht zu Verletzen, Triggern.
Wir schonen einander. Wir trauen uns nicht voll uns ganz zu.
Oder: Wenn wir ein Paar sind dann haben wir Anspruch auf unbegrenzt viel Zeit miteinander.
Und wir haben das Recht diese einzufordern.
Oder: MeinE PartnerIn ist meinE TherapeutIn und Kuschelbär, mein emotionaler Abfalleimer.
Er oder sie muss mir immer zu Verfügung stehen wenn es mir schlecht geht und ich mich selber nicht aushalte.
Oder:Mein/e PartnerIn muss mir all meine Bedürfnisse erfüllen, speziell die körperlichen und erSie sollte mich glücklich machen.
Diese Liste könnte ich noch lange weiterschreiben.... es geht immer um die Energie der Pflicht und Erwartung.
Ich hatte lange Zeit einen Partner der hat mir gerne gesagt "Liebe ist eine Verpflichtung"
Damals konnte ich dazu nicht viel erwidern...
Unterdessen weiss ich für mich- NEIN.
Liebe erstickt und verwelkt, fault und verkümmert in Erwartungen, Verpflichtungen und Enge.
Warum tun wir uns das an?
Aus Angst verletzt zu werden, den Anderen zu verlieren.
Genau das was wir vermeiden wollen passiert aber mit der Zeit.
Zu Lieben heisst den Mut zu haben verletzlich zu sein. Liebe ist eine wilde, lebendige Wesenheit, ein Abenteuer dass nicht kontrolliert werden Will/Soll.
Sobald wir anfangen zu kontrollieren und festhalten verliert der Zauber der Liebe seine Strahlkraft und wird zu einem öden Gefängnis.
Finde für dich einen Menschen der aus freien Stücken zu dir passt. Um das rauszufinden müsst ihr sehr ehrlich sein mit euch selber und einander. Lasst euch Zeit euch kennenzulernen und euch zu prüfen in verschiedenen Situationen des Lebens. Könnt ihr wirklich ohne kontrollierende Angst lieben?
Kannst du ganz dich selber sein ohne Kompromisse in deinem Inneren?
Die Schönheit die ensteht wenn ihr Beide tief verbunden mit eurer Essenz bleibt, und dann zusammen passt, ist eine Gnade für Die es sich immer wieder lohnt mutig zu sein.
P.S
Das alles giltet natürlich nicht nur in LiebesVerbindungen.
Es betrifft Freundschaften, eigene Kinder, Eltern, Arbeitskollegen, Chefs.
Konsequenterweise dein ganzes Leben, denn alles und überall ist Liebe.

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